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Häufige Fragen

Warum es CarveRoute gibt, was es anders macht und wo seine Grenzen liegen – kurz beantwortet. Fehlt dir eine Frage, schreib uns an info@carveroute.com.

Warum CarveRoute?

Was ist CarveRoute?

Ein Beifahrer für deine Motorradtouren, von der Feierabendrunde bis zur Reise über viele Tage. Du sagst, wohin du willst und wie lange du am Tag fahren magst. CarveRoute sucht die kurvige Strecke, teilt sie in Tage, schaut aufs Wetter und sagt dir vorher, was unterwegs zu ist.

Es gibt doch schon Tourenplaner. Wozu noch einer?

Die meisten Planer machen aus deinen Wegpunkten eine schöne Linie – für eine einzelne Tour. Den Rest erledigst du im Kopf: wo der Tag endet, ob das Licht reicht, ob der Pass offen ist, wann es regnet. CarveRoute plant die ganze Reise und nimmt dir genau diese Entscheidungen ab. Du bist nicht der Planer, du bist der Fahrer.

Was heißt „Absicht statt Wegpunkte“?

Du beschreibst, was du vorhast – etwa „Füssen nach Meran, fünf Stunden am Tag, gern kurvig“. Tage, Pausen, Tageslicht und Wetter legt CarveRoute daraus fest. Passt dir ein Tag nicht, rechnest du nur diesen einen neu, die anderen bleiben, wie sie sind.

Was CarveRoute anders macht

Was bedeutet „kurvig“ bei CarveRoute?

Kurvig heißt Landstraße, nicht Neubaugebiet. Wie kurvig eine Straße ist, rechnet CarveRoute aus ihrem Verlauf selbst aus. Kleine Abstecher durch Wohngebiete, die nur eine Kurvenzahl aufhübschen würden, erkennt CarveRoute und sortiert sie aus – die Tagesübersicht sagt dir, dass keine drin sind. Wie viel Kurve du willst, stellst du mit einem Regler ein.

Wie teilt CarveRoute eine Tour über mehrere Tage auf?

Nach dem, wie du fährst: In deiner Garage hinterlegst du dein Motorrad mit Fahrzeit am Tag und Pausen. Danach schneidet CarveRoute die Etappen, legt Pausen gern an einen Aussichtspunkt und sagt dir, wann du losmusst, um im Hellen anzukommen.

Was hat das Wetter mit meiner Route zu tun?

CarveRoute prüft das Wetter entlang der Strecke, für jeden Tag einzeln. Lohnt es sich, bekommst du den Tipp, früher oder später loszufahren, um trocken zu bleiben. Fährst du mehrere Tage vom selben Quartier, legt CarveRoute die Runden nach der Vorhersage auf die Tage – die trockenen bekommen die langen.

Erfahre ich vorher, wenn etwas gesperrt ist?

Ja, so weit die Daten reichen. Liegt ein Pass mit Wintersperre auf deiner Route, warnt dich die Tageskarte passend zum Datum. Amtlich gemeldete Vollsperrungen umfährt die Route, und Strecken ab 100 km ohne Tankstelle stehen ebenfalls da.

Wo und wie du es nutzt

Welche Gebiete sind dabei?

Heute plant CarveRoute in diesen Ländern und Regionen:

  • Deutschland, Österreich und die Schweiz
  • Norditalien
  • Frankreich: Elsass, Lothringen und Franche-Comté
  • Ungarn, die Slowakei und Rumänien
  • Slowenien, Kroatien und Serbien
  • Spanien: Andalusien

Außerhalb davon kann CarveRoute noch nicht rechnen. Der Raum wächst – kommt ein Gebiet dazu, steht es hier.

Wie oft wird CarveRoute aktualisiert?

Die App selbst ändert sich in der Testphase laufend: Neue Stände gehen oft hinaus, meist mit Dingen, die Fahrer gemeldet haben. Was mit welchem Stand dazugekommen ist, zeigt dir die Revisionsliste in der App.

Die Straßen stammen aus OpenStreetMap, gepflegt von Freiwilligen in ganz Europa. Wir ziehen diese Daten regelmäßig nach; eine ganz frisch eingetragene Straße kann trotzdem eine Weile brauchen, bis CarveRoute mit ihr rechnet.

Brauche ich eine App?

Nein. CarveRoute läuft im Browser – am Rechner, auf dem Tablet und auf dem Handy. Eine eigene App zum Installieren gibt es nicht.

Kann ich damit navigieren oder die Tour aufs Navi bringen?

Beides. Im Browser führt dich CarveRoute mit Abbiegeansagen, dafür brauchst du Netz. Für dein Navi exportierst du die Tour für Garmin oder TomTom, als GPX-Datei für andere Geräte und Apps oder als Roadbook zum Mitnehmen.

Geht das auch offline?

Nein, und das bleibt so. CarveRoute rechnet auf dem eigenen Server mit dem eigenen Kurvenmodell – verpasst du eine Abzweigung, bleibt auch die neue Route kurvig. Der Preis dafür: Ohne Netz geht nichts. Wir sagen das offen, denn gerade dort, wo die Strecken am schönsten sind, ist der Empfang oft am schlechtesten. Für Funklöcher nimmst du die Tour vorher aufs Navi mit.

Kosten, Daten, Testphase

Was kostet CarveRoute?

Solange die Testphase läuft, nichts – mit allem, was es kann. Mit einem der 100 Testerplätze bleibt CarveRoute dauerhaft im vollen Umfang kostenlos: Du fährst bis zum Ende der Testphase (frühestens 31. Mai 2027) mindestens 2 Touren mit CarveRoute (Navigation gestartet, je mindestens 50 km) und gibst mindestens eine Rückmeldung, die wir als „zählt“ abhaken; von uns Eingeladene haben ihren Platz ohne Bedingung. Sonst gilt das normale Preismodell, und das erste Jahr Carve Plus oder Carve Profi kostet die Hälfte. Was wir für später planen, steht auf der Preisseite. Werbung gibt es in keiner Stufe.

Was passiert mit meinen Routen?

Eine geplante oder gefahrene Route zeigt, wo du warst und sein wirst – wir behandeln sie entsprechend. Deine Daten liegen auf unserem eigenen Server in Deutschland und gehen an niemanden weiter. Es gibt keine Analysewerkzeuge und keine Werbenetzwerke, und wenn du dein Konto löschst, sind deine Touren mit weg. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Was heißt „Testphase“?

CarveRoute läuft schon und wird täglich benutzt, ist aber noch nicht fertig. Es kann also vorkommen, dass etwas hakt oder sich ändert. Genau dafür brauchen wir Fahrer, die ehrlich sagen, wie sich eine Strecke gefahren hat. Mitmachen kannst du per Mail an info@carveroute.com.

Wie melde ich einen Fehler oder einen Wunsch?

Direkt in der App über den Knopf zum Melden. Die Tour, um die es geht, geht dabei gleich mit, du musst nichts beschreiben, was wir selbst sehen können. Wünsche sind genauso willkommen wie Fehler – viele Ideen in CarveRoute kommen von Fahrern.